Kaum ist die Fastenzeit vorbei, stürmen die Menschen in die Supermärkte, als gäbe es kein Morgen. Schlangen von Konsumfreudigen fegen die Regale leer und stürmen zu den Kassen. Der Schweiß auf der Stirn der Verkäuferin ist sogar aus einigen Metern Entfernung noch zu sehen.
Da möchte man doch fast mal fragen: Wer ist denn so verrückt und geht bei Traumtemperaturen am Karsamstag einkaufen? Gut, ich frage lieber nicht, schließlich habe ich mich heute auch meinem leeren Kühlschrank gebeugt.
Aber mein Hunger kann gar nicht so groß gewesen sein wie der von denen, die in den vergangenen Wochen gefastet haben. Bin ich froh, dass ich nicht zu dieser Gruppe gehöre – sonst wäre ich jetzt wohl ganz schön viel Geld los. Stapelweise abgepackte Wurst, Würstchen und Fleisch ist in so manchem Einkaufswagen gelandet. Und natürlich Suffiges: Schließlich ist heute, am 23. April, Tag des Deutschen Bieres. Erinnert wird damit an das Reinheitsgebot von 1516.
Wie passend, dass dieser Tag genau am Ende der Fastenzeit steht. In diesem Sinne: Prost!